Die ganze Welt der Gewürze
  Gewürzkontor Condimento
 - die ganze Welt der Gewürze und Kräuter -  
Home   Shop   Warenkorb   Powersuche   Kontakt   AGB   Feuilleton  
Bestellschein

Schnellsuche
 btnGoQuickSearch.gif

 


Aktuelle Thema


 

Bio ist mehr als nur gesund ...


Bio ist in aller Munde - ob als biologisch angebautes Produkt oder als Schlagwort, denn bio steht für gesund, gut und schmackhaft.
Hinter bio steckt aber eigentlich viel mehr - biologischer Anbau verfolgt andere Ziele als, wie allgemein angenommen wird, für den Menschen gesunde und besonders schmackhafte Lebensmittel zu erzeugen. Denn schon über den Begriff gesund kann gestritten werden, was ist denn ein gesundes Lebensmittel ? Biologischer Zucker greift den Zahnschmelz genauso an wie konventionell erzeugter, bio-Öle und Fette haben genausoviele Kalorien wie konventionelle.
Nicht immer schmeckt ein Bioprodukt gleich besser als ein konventionelles, denn das Geschmacksempfinden ist stark durch Gewöhnung geprägt. Auch in Bioprodukten gibt es einige Zusatzstoffe wie Verdickungsmittel, natürliche Aromen und Enzyme - darf das sein ?
Die einzelnen Bioverbände stellen teilweise unterschiedliche Anforderungen an ihre Erzeuger, das deutsche Biosiegel steht lediglich für die Mindestanforderungen, die europaweit für biologische Produkte gelten und die von den einzelnen deutschen Bioverbänden wie Demeter, Bioland, Gäa, Naturland, ecovin  weit übertroffen werden.
Was macht Biolebensmittel also so besonders und besser ? Dazu wollen wir an dieser Stelle ein paar Begriffe klären und zum Informieren und Hinterfragen anregen.
 demeter Logo  Bioland LogoGäa LogoNaturland LogoBiopark LogoBiokreis Oberbayern LogoEcovin Logo
 

Der grundsätzliche Gedanke hinter Bio...
In erster Linie geht es dem ökologischen Landbau um ein Wirtschaften im Einklang mit der Natur. Der landwirtschaftliche Betrieb versteht sich als ein Organismus aus Mensch, Tier, Pflanze und Boden. Die ökologischen Landbaumethoden zielen darauf,  die Bodenfruchtbarkeit zu  erhalten und zu mehren und die Tiere artgemäß zu halten. Futter- und Nährstoffgrundlage soll der eigene Betrieb sein und ein möglichst geschlossener, betrieblicher Nährstoffkreislauf verwirklicht werden.
Dahinter steht der einleuchtende Gedanke, daß eine intakte Natur und ein respektvoller, ressourcenschonender Umgang mit Flora und Fauna allen Menschen zugute kommt.
Dieser Gedanke kann und soll auch individuell von uns als Verbrauchern aufgenommen werden, denn ressourcenschonendes Wirtschaften und Verbrauchen läßt sich vielfältig verwirklichen - Wege mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder Fahrrad zurückzulegen, Einkaufstaschen statt Plastiktüten zu verwenden, energiesparende Geräte, saisonale und regionale Produkte zu bevorzugen. Es gibt viele Möglichkeiten Bio zu denken und zu leben - das bio Siegel alleine macht nicht den Unterschied !

Was macht Bio - Landbau besser ?
Die Methoden, mit den pflanzlichen und tierische Lebensmittel und -rohstoffe erzeugt  werden, zielen genau darauf ab, die Natur möglichst wenig zu verändern und zu beeinflußen. Generell wird auf Pflanzenschutz mit chemisch-synthetischen Mitteln, die Verwendung leicht löslicher mineralischer Düngemittel, die von chemisch-synthetischen Wachstumsregulatoren oder von Hormonen, die von genmanipulierten Organismen verzichtet. Denn der Eintrag solcher Stoffe in die Natur hat zahlreiche negative Auswirkungen auf Pflanze, Tier und Mensch, indem sie akut oder langfristig, mittelbar oder unmittelbar die Gesundheit gefährden.
Der erste und größte Nutzen, von dem wir alle profitieren, ist  also die Gesunderhaltung unserer Umwelt.

Was macht Bio-Lebensmittel besser ?
Der gleiche Grundsatz, der dem ökologischen Landbau zugrunde liegt, so schonend wie möglich zu arbeiten, gilt auch bei der Erzeugung von Bio-Lebensmitteln.  Das gilt sowohl für die Zutaten, wie auch die angewandten Verfahren. Grundsatz ist dabei: was ich nicht unbedingt brauche, soll auch nicht hinein. Gutes Beispiel dafür ist die Schwefelung von Trockenfrüchten. Trockenfrüchte werden schon allein durch den Entzug von Wasser lange haltbar. Schwefel, der ein gewisses allergenes Potential hat, erhöht diese natürliche Haltbarkeit durch seine insektenabwehrenden und keimhemmenden Eigenschaften und verhindert auch noch die Oxidation,  d.h. die Früchte behalten ihre schöne helle Farbe. Mit modernen Trocknungs-, Verpackungs- und Lagerverfahren ist die Schwefelung aber nicht mehr nötig, also kann ich sie unterlassen und erhalte ein natürliches, gesünderes Produkt. Deshalb sind für die Produktion von Bio-Lebensmitteln deutlich weniger klar definierte Hilfs- und Zusatzstoffe zugelassen.

Gibt es Unterschiede zwischen Bio und Bio ?
Es gibt Unterschiede zwischen Bio und Bio ! Das 2001 eingeführte deutsche Bio-Siegel stellt sozusagen die unterste Stufe der Ansprüche an Bio-Lebensmittel dar und signalisert die Einhaltung der Normen der EU-weiten Öko-Verordnung EWG NR. 2092/91. Die einzelnen Bio-Anbauverbände haben über diese Mindestanforderungen noch hinaus oft strengere und oder weiterführende Anforderungen, ebenso wie Bio-Lebensmittelproduzenten auch weitergehende Anforderungen an die von ihnen hergestellten Produkte haben. Beispiele dafür: Die Verwendung von tropischen und subtropischen Hölzern als Unterstützungsmaterial sind beim Anbau von demeter-Obst nicht erlaubt, die EWG Öko-Verordnung interessiert dies nicht. An Schokolade lieben wir alle dieses besondere Mundgefühl, den zarten Schmelz. Den kann man auf zweierlei Art erreichen, einmal durch gute handwerkliche Verarbeitung, bei der Schokoladenherstellung ist da das A und O das sogenannte Conchieren, oder durch Zugabe von Emulgatoren, zumeist Sojalecithin. Bio-Schokoladen enthalten daher  Bio-Sojalecithin aber einige Hersteller verzichten auch noch darauf  und auch in der konventionellen Schokoladenherstellung gibt es Hersteller, die handwerklich hoch anspruchsvoll arbeiten,keine Emulgatoren verwenden und hochwertige Produkte herstellen. Auch sie leisten damit einen einen Beitrag zur Schonung der Umwelt, denn wenn ich kein Sojalecithin brauche, wird keine Anbaufläche dafür gebraucht !

Allein an diesen wenigen Aspekten wird deutlich welche komplexe Zusammenhänge sich hinter und mit dem Begriff  Bio verbergen - mehr und detaillierte Informarionen zum Thema finden Sie auch auf folgenden Websites:

Informationen zur EWG Öko-Verordnung und Bio-Siegel(n) :
Bundesminesterium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz BMELV www.bmelv.de
Bio-Siegel Bio Siegel www.bio-siegel.de
Portal zum Öko-fairen Handel www.OEKO-FAIR.DE
Das Portal ist ein guter Ausgangspunkt, nach bestimmten Anbauverbänden zu suchen und liefert Informationen über die Bio-Produkte der großen Lebensmitteleinzelhandelsketten 
Webadressen der deutschen Anbauverbände
auch überregional und international arbeitende Verbände:
Demeter demeter Logo www.demeter.de
Naturland Naturland Logo www.naturland.de
Bioland Bioland Logo www.bioland.de
überwiegend regional arbeitende Verbände:
GÄA Gäa Logo www.gaea.de
Biokreis  Biokreis Oberbayern www.biokreis.de
Biopark Biopark Logo www.biopark.de
Ecovin Ecovin Logo www.ecovin.de
 Diese Links sind natürlich nur ein kleiner Ausschnitt der im Internet verfügbaren Informationen rund um den Begriff Bio, bieten aber dafür Informationen von Akteuren des biologischen Landbaus in Deutschland aus erster Hand !

Für weitere Informationen stehen natürlich auch wir Ihnen gerne zur Verfügung

Ihr Condimento Team

Service

Die Powersuche...
Suchen Sie was bestimmtes? Hier werden Sie fündig ...und falls nicht, fragen Sie uns !
Rule.gif
Dialog
Feedback, eMail-Formulare und Support ...
Rule.gif
AGB
Unsere allgemeinen Geschäfts- und Zahlungsbedingungen...

Kontakt

Bei Fragen, Anregungen oder Problemen können Sie uns jederzeit kontakten:

icTelephone.gif FON + FAX icFax.gif
0431 888 53 34
Rule.gif
Support
Allgemeine Anfragen


 


Logo bio&fair

Gewürzkontor Condimento - Elke Frädrich - Wiker Str. 44 - 24106 Kiel
icTelephone.gif Fon + icFax.gif Fax : 0431 888 53 34
De-009-Öko-Kontrollstelle
Bei technischen Fragen zu unserem Online-Angebot wenden Sie sich bitte an : support@gewuerzkontor-condimento.de

Zuletzt aktualisiert am  15.10.2009